Designer Kollektionen & Trends

Adam Brody: Von Liebeserklärungen und Plussize Design made in Switzerland

Bild: PlusPerfekt.de

„Manche Teile schreien förmlich: Hey, zieh mich an! Andere muss man ruhig und langsam studieren. Die Schönheit des Stoffes und der Verarbeitung auf sich wirken lassen …“ Designer oder Philosoph? Extravagant sind seine Kreationen. Charmant die Worte, mit denen er sie beschreibt.

Adam Brody.

Geboren 1967 in London. Aufgewachsen in Israel. Studium am Shenkar Fashion College in Tel Aviv. Leben und arbeiten in Zürich. Seit 2001 führt er sein Label Adam Brody. Seine Muße und Inspiration ist seine Frau. Das sagt er selbst.

 

Sie spielt eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des Labels. Quasi als Liebeserklärung designt er für seine Frau maßgeschneiderte Einzelanfertigungen. Er gründet sein eigenes Label. In seinem Showroom in Zürich präsentiert er die Plus-Size-Kollektionen.

Style has nothing to do with size.

Gleich welche Maße. Für ihn hat jede Frau ein Anrecht auf die ganze Modepalette. Designermode soll es auch in großen Größen geben. Adam Brody geht es darum Frauen, die etwas mehr oder auch etwas viel mehr haben, gekonnt und stilvoll zu kleiden. Sie nicht „lustig“ aussehen zu lassen.

 

You never get a second chance to make a first impression.

Businessfrauen sind für Brody ein interessantes Thema. Im Portfolio daher eine Business Line, wie man sie von Herren-Kollektionen kennt. Dominanter Chic. Verschiedene Modelle, die frau wie in einem Baukastensystem zusammenstellen kann.

 

Ein Outfit. Viele Anlässe.

Adam Brody kreiert in den Größen 42 bis 52. Er arbeitet mit hochwertigen Materialien. Gefertigt wird in der Schweiz oder im EU-Raum. Die Basis-Kollektionen werden im Frühjahr und Herbst aufgelegt. „Das ganze Jahr hindurch werden sie mit Inspirationen ergänzt.“ Das Ergebnis ist ein Design-Portfolio mit Kombinationen, die sich vielfach nutzen lassen. Ein Outfit und frau ist für verschiedene Anlässe gekleidet. Fürs Daily Business und für den Club am Abend.

 

Ein Beispiel.

Fürs Business kombiniert Adam Brody das Model „emine“ als Mantel. Offen getragen. Dazu eine Hose. Für den Abend wird „emine“ mit dem Zipper geschlossen und so zu einem Kleid. Strümpfe und High Heels oder Stiefeletten dazu. Voila – fertig ist das Abend-Outfit.

Es begann als Liebeserklärung für eine Frau und wurde zum Lieblingslabel für viele Frauen.

 

Headerbild:
Modedesigner Adam Brody aus Zürich I PlusPerfekt.de

  1. „Adam Brody geht es darum Frauen, die etwas mehr oder auch etwas viel mehr haben, gekonnt und stilvoll zu kleiden. Sie nicht „lustig“ aussehen zu lassen.“

    Diesen Satz finde ich toll! Viel zu oft sollen wir die dicken Witzfiguren sein, die großbeblumt, mit Paillettentigern und flatterig durch die Gegend laufen. Denn Dicke sind ja immer lustig und gut drauf. An die Businessfrau denkt da nur selten jemand.

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