Surfbretter, Skateboards oder Tennisschläger haben längst ihren Platz in der Mode gefunden. Jetzt rollt das nächste Sportgerät auf den Laufsteg: das Rennrad.
– Ob Gravel oder Rennrad, euer liebstes Accessoire gehört jetzt zur Sommergarderobe | Hemd Mango | Gravelbike von Ridley | Schmuck von Hnds Jewelry –
Als Pharrell Williams bei der Louis Vuitton Men’s Spring/Summer 2027 Fashionshow gemeinsam mit dem italienischen Traditionshersteller Pinarello ein Rennrad präsentierte, war selbst Laien schnell klar, dass es sich dabei um weit mehr als ein spektakuläres Requisit handelt.
Das Bike wurde exklusiv für Louis Vuitton designt. Es basiert auf dem fast schon legendären Pinarello Dogma F, einem der erfolgreichsten Rennräder des Profi-Pelotons. Der Begriff steht für das Hauptfeld der Profi-Radfahrer bei einem Straßenrennen und meint die Fahrer und Teams der höchsten Leistungsklasse, wie etwa bei der Tour de France, dem Giro d’Italia oder der Vuelta a España. Kaum ein Rennrad hat den modernen Profi-Radsport so geprägt wie das Pinarello Dogma F.
Savoir-faire: Präzision bis ins Detail
Für den Runway blieb das eigentliche Bike mit Carbonrahmen, Geometrie und Technik erhalten. Der Sattel wurde entsprechend den handwerklichen Codes von Louis Vuitton mit Leder bezogen, der Lenker mit Leder ummantel, die Gabel- und Cockpitelemente wurden verchromt. Die Lackierung wurde in der charakteristischen Louis-Vuitton-Ästhetik neu interpretiert.
Pharrell Williams macht in seiner Kollektion das Rennrad zu einem Teil des modernen Luxus-Lifestyles. Performance und Savoir-faire verschmelzen zu einem Mix aus Sportgerät, Designklassiker und Sammlerstück.
Für Experten kommt diese Entwickung keineswegs überraschend. Seit einigen Jahren entwickelt sich Cycling von einer sportlichen Nische zu einer eigenständigen Design- und Lifestylekultur. Marken wie Pas Normal Studios stehen exemplarisch für diesen Wandel. Die dänische Brand verbindet kompromisslose Performance mit einer reduzierten, fast architektonischen Formensprache und kooperiert mit Designlabels wie JJJJound. Die gemeinsame Kollektion versteht sich ausdrücklich als Schnittstelle zwischen traditionsreicher Radsportkultur und zeitgenössischem Design. Und das weit entfernt von den grellen Trikots vergangener Jahre.
Performance als Ästhetik
Cycling wird nicht modern, nur weil plötzlich Fahrräder auf Laufstegen auftauchen. Vielmehr übernehmen Mode und Design die Werte, für die der Radsport seit jeher steht: Präzision, Aerodynamik, technische Innovation und hochwertige Materialien. Funktion wird zum Gestaltungselement. Performance zum Teil der Ästhetik.
Eine Entwicklung, die sich auch jenseits klassischer Radbekleidung zeigt. Performance-Shirts finden ihren Platz unter Leinenblazern, Sneaker ersetzen Businessschuhe und funktionale Materialien treffen auf Tailoring. Was früher als Stilbruch gewesen wäre, wirkt heute ganz selbstverständlich.
Unser Shooting greift diesen Trend auf. Das klassische Rennrad als gestalterische Klammer. Zusammen mit Leinen, entspannten Anzug-Silhouetten, Performance-Shirts und warmen Naturtönen entsteht eine Bildwelt, die die neuen Designprinzipien aufgreift. Das Fahrrad als Symbol für Bewegung, Freiheit und Präzision und Mode, bei der Funktion und Stil die selbe Sprache sprechen.
Während Laufen, Tennis und Golf längst ihren Platz in der Mode gefunden haben, beginnt für Cycling gerade erst ein neues Stilkapitel.
– Das redaktionelle Shooting entstand mit freundlicher Unterstützung von Cannon Dale | Ridley | Marc O’Polo | Salomon | Mango | Izipizi Paris | Bonprix. Für nähere Infos zu den Looks einfach jeweils die Galerie anklicken. –
