Adidas verlost Schuhe zum Welfrauentag? Vorsicht vor dieser WhatsApp Nachricht

Gefährliche WhatsApp-Nachricht: Adidas verlost Schuhe zum Weltfrauentag?

Vorsicht! Eine verlockende und doch so gefährliche WhatsApp-Nachricht macht gerade die Runde. Adidas verlost anlässlich des Weltfrauentags eine Million Schuhe, so heißt es in der Message.

Adidas verlost Schuhe?

Das hört sich traumhaft und eigentlich auch ziemlich glaubhaft an. Doch bei der Zahl von einer Million, sollte man schon stutzig werden. Aber die Message kam von einer Freundin / einem Freund und schnell hat man auf den Link geklickt, den man da via WhatsApp erhalten hat. Mit etwas weniger Euphorie drüber nachgedacht, wäre dieses Gewinnspiel ja viel zu schön um wahr zu sein. Und damit kommt auch schon zum Vorschein, was sich hinter der Message versteckt.

Laut dem Portal Verbraucherschutz.com gelangt man beim Klick auf den Link nicht auf die Adidas-Website sondern auf eine Fake-Seite mit vielen Schuhkartons. Dort wird man aufgefordert auf verschiedene Schuhkartons zu klicken, um schließlich – ta ta – ein vermeintlicher Gewinner zu sein. Nun gilt es nur noch den Link mit 20 Freunden oder fünf Gruppen zu teilen. Danach geht es unterschiedlich weiter. Je nachdem, ob man am Smartphone oder am PC den Klick getätigt hat, ergeben sich verschiedene Variationen. So kann es sein, dass man aufgefordert wird eine App zu installieren, zu öffnen und seine persönlichen Daten einzutragen. Es ist aber auch möglich, dass man auf ein Formular weitergeleitet wird, in das man seine Daten eintragen soll. Wem man diese Daten übermittelt ist dabei völlig unklar.

Verbraucherschutz.com vermutet, dass sich in der App eine Schadsoftware befindet, die Passwörter ausspähen oder auch Viren auf dem Telefon installieren kann. Denkbar ist auch, dass eine Software das komplette Handy still legt. Daher keinesfalls die App herunterladen und Daten eingeben!

Sollte die App bereits installiert worden sein, empfehlen die Experten das Smartphone sicherheitshalber zu einem Spezialisten zu bringen oder einen Virenscanner zu starten. Die Verbindung zum Internet auf jeden Fall trennen. Sollten in der Zwischenzeit Onlinekonten genutzt worden sein, dann unbedingt die Passwörter neu vergeben.

Weitere Infos und ausführliche Hilfestellung gibt es auf Verbraucherschutz.com

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Was tun, bei dubiosen Kettenbriefen?

Generell gilt: Safety First! Scheint ein Angebot so verlockend, dann erst mal den Link in eine Suchmaschine eingeben und checken, ob es dazu vielleicht schon einschlägige Erfahrungen gibt. In der Regel verbreiten sich solche Nachrichten recht schnell im Internet.

Im Zweifelsfall am besten gar nicht auf Kettenbriefe reagieren und den Absender darauf hinweisen, dass solche Fake-Nachrichten großen Schaden anrichten können.

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