Sicherheit statt Sektkühler: Wenn Romantik auf Risikomanagement trifft

Advertorial. Location, Kleid, Catering – monatelange Planung und hohe Kosten machen den großen Tag zum Projekt. Doch was, wenn Krankheit oder etwas Unvorhergesehenes dazwischenfunken? Ein Gespräch über Absicherung, Realität und das Tabuthema der Hochzeitsbranche.

– Foto: Alexander Mass via Pexels –

Eine Hochzeit ist ein Herzensprojekt. In der Planungszeit liegt viel Vorfreude, aber auch ein enormer Druck, geht es schließlich neben den Emotionen auch um sehr viel Geld. Dennoch wird über Hochzeitsversicherungen selten gesprochen. Viele Paare denken „Bei unserer Hochzeit wird schon nichts passieren.“ Dass das ein weit verbreiteter Trugschluss sein kann, weiß Thomas Gebhardt, Vorstandsvorsitzender der Waldenburger Versicherung AG.

Thomas, warum kann dieser Gedanke ein teurer Irrtum sein?

Thomas Gebhardt: Ganz ehrlich, die Planung einer Hochzeit ist anstrengend und kann mehrere Monate dauern, bei manchen auch länger. Auf dem Weg dorthin entscheiden die Paare, wie ihr schönster Tag im Leben aussehen soll. Das Aussuchen einer Location, des passenden Caterers oder des Fotografen – all das sind Punke, die ein Paar gemeinsam im Miteinander entscheidet. Das ist mitunter sicherlich anstrengend, aber mit jedem „abgehakten Punkt“ auf der To-do-Liste steigt auch die Vorfreude.

Diese positive Stimmung sorgt bei vielen Paaren dafür, dass über das, was passieren kann, nicht nachgedacht wird oder die Gedanken daran verdrängt werden. Das ist menschlich gesehen durchaus verständlich. Dabei sollte man aber nicht außer Acht lassen, dass eine Hochzeit nicht mit einer normalen Feier zu vergleichen ist, bei der man mal eben einen Tisch in einem Restaurant bucht und die Einladungen per Smartphone verschickt.

Eine Hochzeit setzt sich aus vielen, einzelnen Teilen zusammen. Und mit jedem einzelnen Teil steigt das Risiko.

Hochzeitsbudgets betragen laut Statista im Schnitt 15.000 bis 25.000 Euro. Wächst mit steigenden Budgets das Sicherheitsbedürfnis, oder sind sich Brautpaare der Risiken nicht bewusst?

Thomas Gebhardt: Bewusst eventuell schon. Das Sicherheitsbedürfnis ist bei jedem unterschiedlich ausgeprägt und hängt dabei weniger von einem kleinen oder großen Budget ab.

Es gibt Menschen, die haben ein ganzes Paket von Versicherungen und wollen alle Eventualitäten abgesichert wissen. Andere wiederum meinen, dass sie mit einer Kfz- und einer Hausratversicherung ausreichend abgesichert sind. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo in der Mitte.

Es gibt Versicherungen, die sollte man haben und es gibt Versicherungen, die nicht zwingend notwendig sind. Allen gemein ist aber, eine Versicherung wird erst dann wichtig, wenn etwas passiert. Bei einer Hochzeitsversicherung sollte die Frage daher sein: Kann ich es mir finanziell leisten, im Fall der Fälle z. B. die Zusatzkosten für die Umbuchung auf einen anderen Termin zu tragen? Falls die Antwort Nein lautet, sollte man immer über eine Absicherung nachdenken.

Was unterschätzen Brautpaare am häufigsten?

Thomas Gebhardt: Den Aufwand für die Planung und die Höhe der Kosten. Die Location, das Essen, die Torte, die Dekoration…da kommen einige tausend Euro schnell zusammen. Hinzu kommen die vielen „Kleinigkeiten“.

Gibt es eine Art „Richtwert“, wann eine Hochzeitsversicherung Sinn macht?

Thomas Gebhardt: Berufsbedingt wissen wir (leider), was alles passieren kann. Daher macht für uns eine Hochzeitsversicherung immer Sinn, unabhängig vom Hochzeitsbudget.

So habe auch ich als Vorstandsvorsitzender der Waldenburger bei meiner Hochzeit vor ein paar Jahren ganz selbstverständlich eine Hochzeitsversicherung abgeschlossen und wir bewegten uns dabei nicht deutlich über dem Statista-Wert.

Wenn das Traumkleid ein echtes Investment ist: Spielt auch das Hochzeitsoutfit in der Absicherung eine Rolle?

Thomas Gebhardt: Ja, auch das Hochzeitsoutfit gehört mit zur Absicherung. Hierzu zählt z. B., wenn das teure Brautkleid während der Hochzeitsfeier unabsichtlich beschädigt wird.

Worst Case: Der Alptraum jedes Hochzeitspaares ist, dass der Partner / die Partnerin am Altar kalte Füße bekommt und aus Ja ein panisches Nein wird. Ist das bei Waldenburger schon vorgekommen?

Thomas Gebhardt: Ehrlich gesagt nein, aber wenn man im Bekanntenkreis fragt, erhält man häufig die Aussage, dass das schon erlebt wurde.

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Kommt bei diesem Worst Case eine Hochzeitsversicherung zum Tragen?

Thomas Gebhardt: Sicherlich kommt es selten vor, dass der Partner / die Partnerin vor dem Standesbeamten auf die Frage der Fragen mit Nein antwortet. Und wenn dieser Fall tatsächlich eintreten sollte, denkt bestimmt niemand mehr daran, die schöne Feier und das tolle Essen zu genießen. Der Fotograf wird keine Bilder schießen und die Band wird keine Lieder spielen. Dagegen können auch wir als Hochzeitsversicherer nichts ausrichten.

In Bezug auf die Kosten wird es in so einem Fall aber durchaus eine Erleichterung für den sitzengelassenen Partner oder die sitzengelassene Partnerin sein, wenn nicht auch noch die finanziellen Folgen zu tragen sind.

Welche Gründe führen häufig dazu, dass eine Hochzeit abgesagt oder verschoben werden muss?

Thomas Gebhardt: Eine unerwartete, schwere Erkrankung oder der Todesfall einer der versicherten Personen führt häufig zu einer Absage der Hochzeit. Bei einer Hochzeitsversicherung gehören zu den versicherten Personen im Übrigen neben dem Brautpaar die nahen Angehörigen und die Trauzeugen. Ein unvorhergesehener Unfall oder die Insolvenz der Location kann eine Umbuchung auf einen anderen Termin erforderlich machen.

Welche Kosten bleiben ohne Versicherung am Brautpaar hängen?

Thomas Gebhardt: Bei einer Absage sind je nach Vertrag häufig Storno-/Ausfallkosten zu bezahlen. Auch bei einer Verschiebung der Veranstaltung können Mehrkosten entstehen, wenn z. B. die gewünschte Location zum neuen Termin nicht verfügbar ist.

Gibt es Beispiele, die zeigen, wie teuer eine Absage werden kann?

Thomas Gebhardt: Es gibt immer mal wieder unvorhergesehene Fälle, die zu einer Absage der Hochzeit führen können. Vor kurzem ist z. B. eine der versicherten Personen kurz vor der Hochzeit unerwartet verstorben. In so einem Fall denkt niemand mehr daran, eine fröhliche Hochzeitsfeier zu veranstalten. Durch die Absage der Hochzeit sind erhebliche Stornokosten in Höhe von rund 50 % der Versicherungssumme entstanden, die durch die Hochzeitsversicherung übernommen wurden. Auch ein Sportunfall kurz vor der Hochzeit oder ein „Hangover-Moment“ beim Junggesellen-Abschied kommen nicht selten vor und können im schlimmsten Fall für eine Absage oder Verschiebung der Hochzeit sorgen.

Deckt eine Hochzeitsversicherung auch Verschiebungen oder nur die komplette Absage?

Thomas Gebhardt: Die Absicherung durch unsere Hochzeitsversicherung beinhaltet die vertraglich geschuldeten Stornokosten im Falle einer Absage (bis max. zur Höhe der Versicherungssumme). Außerdem sind im Versicherungsfall alle notwendigen Mehrkosten einer Umbuchung der ausgefallenen Feier bzw. Feiern auf einen anderen Termin innerhalb von zwölf Monaten und im gleichen Umfang versichert.

Viele denken bei den Geschenken an Geldumschläge oder Haushaltsgeräte. Warum kann eine Hochzeitsversicherung das sinnvollere Geschenk sein?

Thomas Gebhardt: Viele Gäste wissen nicht, was sie dem Brautpaar schenken sollen. Warum also nicht an etwas sinnvolles denken und Sicherheit verschenken?

Hier bietet sich eine Hochzeitsversicherung an. Der Beitrag für den Versicherungsschutz ist ein Einmalbeitrag und keine laufende Prämie. Die Hochzeitsversicherung endet automatisch, eine gesonderte Kündigung ist somit nicht notwendig. Für den „schenkenden“ Gast und für das Brautpaar entstehen also keinerlei weitere Verpflichtungen.

Und sollten mehrere Hochzeitsversicherungen von uns für ein Brautpaar verschenkt worden sein, werden bis auf eine alle storniert und das Geld zurückerstattet.

Für wen eignet sich eine solche Police besonders als Geschenk?

Thomas Gebhardt: Unserer Meinung nach eignet sich eine Hochzeitsversicherung besonders für das direkte familiäre Umfeld des Brautpaares, da diese im Normalfall in die Vorbereitungen mit eingebunden sind und einen Überblick über die Kosten haben. Also z. B. die Eltern, Großeltern oder Geschwister.

Kann man einfach eine Hochzeitsversicherung für ein Brautpaar abschließen?

Thomas Gebhardt: Das funktioniert ganz einfach: Der Schenkende schließt die Hochzeitsversicherung als Versicherungsnehmer ab und die Brautleute sind die versicherten Personen. Voraussetzung ist natürlich, dass dem Schenkenden die Höhe der Gesamtkosten bekannt ist, um die Versicherungssumme auszuwählen.

In welcher Phase der Vorbereitungen sollte die Versicherung spätestens abgeschlossen werden?

Thomas Gebhardt: Der Abschluss einer Hochzeitsversicherung sollte erfolgen, sobald der Großteil der Buchungen abgeschlossen ist. So ist eine realistische Kostenschätzung möglich, um die Höhe der Versicherungssumme festzulegen. Für kleinere Positionen, die im Laufe der Zeit noch dazukommen können, empfiehlt sich ein entsprechender Puffer.

Wie wählt man die Deckungssumme aus? Gibt es Orientierungshilfen je nach Kostenrahmen der Hochzeit?

Thomas Gebhardt: Die Höhe der Versicherungssumme richtet sich nach den Gesamtkosten für die Hochzeit.

Für eine bessere Übersicht empfiehlt sich ein Kostenrechner, der z. B. auf unserer Homepage unter Hochzeitsversicherung zu finden ist. Hier können sie alle Kosten eintragen und somit die Gesamtkosten ermitteln. Die Gesamtkosten entsprechen dann der Versicherungssumme. Die Versicherungssumme kann aber auch individuell festgelegt werden.

Was möchtest Du Paaren mit auf den Weg geben, die gerade zwischen Vorfreude, Nervosität und großen Erwartungen stehen?

Thomas Gebhardt: Ich finde, dass eine gute Planung durch nichts zu ersetzen ist. Diese sorgt dafür, dass nichts vergessen wird und man in der durchaus stressigen Vorbereitungszeit einen kühlen Kopf behält. Am besten eignen sich hierfür Checklisten, die zeitlich gestaffelt alle wichtigen Punkte auflisten.

Auch die Beauftragung eines Hochzeitsplaners, der die Koordination übernimmt, finde ich durchaus sinnvoll. Am wichtigsten ist meiner Meinung nach aber, dass das Paar am Ende seinen schönsten Tag genießen kann. Dafür muss nicht alles perfekt sein.

Schnell-Check für die Hochzeitsversicherung

  • Welche Personen gelten als versicherte Personen?
  • Was genau soll versichert sein?
  • Welche Ausschlüsse gibt es?
  • Wie hoch soll die Versicherungssumme sein?
  • Welche Fristen für den Abschluss gibt es?
  • Wie hoch ist die Selbstbeteiligung?
  • Ganz wichtig:
    Immer das „Kleingedruckte“ lesen, also die Allgemeinen Versicherungsbedingungen, die in jedem Fall maßgeblich sind.
Thomas Gebhardt, Vorstandsvorsitzender der Waldenburger Versicherung
Thomas Gebhardt, Vorstandsvorsitzender der Waldenburger Versicherung

Thomas Gebhardt ist studierter Betriebswirt und seit Oktober 2015 als Vorstand bei der Waldenburger Versicherung beschäftigt. Neben dem Vorstandsvorsitz ist er unter anderem für die Ressorts Vertrieb, Betrieb, Schaden, Rückversicherung, Personal und Kapitalanlagen zuständig.


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