Stell dir vor, du bist an der italienischen Riviera in den 60er Jahren. Die Sonne steht hoch am Himmel, das Meer glitzert in tiefem Blau. Auf der Promenade mischen sich das Klirren von Espressotassen, sanftes Stimmengewirr und das Surren alter Vespas.
– Bild: So könnte Steve McQueen an der Uferpromenade gewartet haben. Lederjacke Marc o’Polo | Leinenchino Mango | Sonnenbrille Serengeti | Espandrilles Bonprix | Foto mit KI-Tools modifiziert –
Und an der Uferpromenade – irgendwo zwischen Filmkulisse und Wirklichkeit – lehnt Steve McQueen an seinem weißen Cabrio. Ein leichtes Sakko, Chinos, hochgekrempelte Ärmel und dazu eine dunkle Sonnenbrille. Wahrscheinlich eine faltbare Persol 714. Der ultimative Sommerlook.
Ob Steve McQueen jemals wirklich an einer Uferpromenade der Riviera geparkt hat, wissen wir nicht. Unbestritten ist jedoch, dass er der King of Cool war, wenn es um ikonischen Stil geht. Sein Mix aus klassischem Herren-Tailoring, hochwertigen Materialien und sportlicher Lässigkeit prägte eine Ästhetik, die bis heute nichts von ihrer Wirkung verloren hat.
Entspannte Sommerlooks
Mehr als ein halbes Jahrhundert später findet genau diese souveräne Lässigkeit zurück auf die Laufstege. Tailoring verliert an Strenge, Performance-Materialien verlassen das Fitnessstudio und Leinen bleibt der Stoff des Sommers. Starre Dresscodes werden ersetzt durch Looks, die Eleganz, Komfort und Funktion miteinander verbinden.
Unser Shooting spielt bewusst mit dieser Idee und interpretiert die Stilprinzipien des King of Cool neu. Natürliche Materialien, entspannte Schnitte und Performance-Elemente treffen auf klassische Business Elemente. Für Looks, die im Office ebenso funktionieren wie danach. Das nostalgische Cabrio wird dabei zum überraschenden Accessoire der Saison und erinnert an kurvige Küstenstraßen, warme Sommerabende und die entspannte Eleganz mediterraner Sommer. Dolce Vita trifft Performance.
King of Cool als Stilreferenz
Steve McQueen war kein Mann großer Inszenierungen. Seine Garderobe bestand aus gut geschnittenen Herrenmode-Klassikern, die durch ihre Passform und ihre unaufgeregte Kombination wirkten: leichte Sakkos, gerade geschnittene Leinen- oder Baumwollhosen mit kaum Hosenbruch, weiße T-Shirts, Poloshirts – der Kragen bleibt offen – knöchelhohe Wildlederboots oder Canvas-Sneaker. Nichts davon wollte Aufmerksamkeit erzwingen.
Es war weniger die Kleidung selbst als die Art, wie McQueen sie trug. Seine Silhouetten wirkten entspannt, gleichzeitig klar und aufgeräumt. Er kombinierte klassisches Tailoring mit sportlichen Elementen. Zum Sakko ein Rollkragenpullover, zur Anzughose ein schlichtes T-Shirt oder ein Leinenhemd zu Canvas-Sneakers. Seine Kleidung wirkte getragen, nicht geschniegelt. Nichts sah aus, als wäre es eigens für die Kamera arrangiert.
Heute würde man diesen Stil am ehesten als Smart Casual oder Elevated Casual bezeichnen, damals entsprach er in etwa dem klassischen College-Stil der amerikanischen Ostküste.
Auch seine Farbpalette blieb konsequent reduziert. Sand, Beige, Camel, Navy, Oliv, Weiß oder Braun. Auffällige Muster? Fehlanzeige. Im Mittelpunkt standen hochwertige Materialien, Passform und Proportionen. Genau dieser Vibe prägt auch unser Shooting. Leinen, Leinenmischungen und warme Erdtöne geben den Looks ihre relaxte Ausstrahlung.
Wir übernehmen den Stil der 1960er-Jahre nicht eins zu eins, übersetzen vielmehr die Stilprinzipien in die Gegenwart. Die weichen Anzug-Silhouetten erinnern an McQueens Tailoring, Performance-Shirts übernehmen die Rolle seiner Pullis und Shirts, funktionale Materialien ergänzen Leinen und Leinenmischungen. Die Kombination aus klassischen Elementen und sportlichen Performance-Pieces knüpft an die Idee, dass Eleganz durch die stimmige Balance aus Passform, Material und Funktion entsteht.
– Für das redaktionelle Shooting wurden wir mit Samples von Marc’oPolo, Mango, Salomon, Bonprix, Casio, Hnds Jewellry unterstützt. –
