Kleine Stoffkunde MensWorld Sportswear

Schützen nicht nur im November: Funktionsjacken in Aktion!

Credits: PlusPerfekt

Ob Segeltörn, Wanderung oder Bergtour … Sobald es zu regnen beginnt, machen die meisten Aktivitäten im Freien nur noch halb so viel Spaß. Dabei kommt es doch nur auf die richtige Kleidung an, das sagte schon meine Oma. Doch vorbei sind die Zeiten des guten alten Ostfriesen-Nerzes, der zwar vor Nässe von aussen schützte, man aber trotzdem peu a peu innen durch den eigenen Körperschweiß aufweichte.

Hier helfen Funktionsjacken mit Klima-Membran. Outdoor-Aktivisten kennen sie schon lange. Doch Funktionsjacke ist nicht gleich Funktionsjacke. Wer nicht im wahrsten Sinne des Wortes vom Regen in die Traufe kommen möchte, der sollte sich vor dem Kauf schlau machen.

Gewebe mit moderner Technik

Denn wasserabweisendes Material alleine reicht für guten Tragekomfort nicht aus. Wind- und wasserdicht müssen die Jacken sein und trotzdem atmungsaktiv. Aber auch Luftfeuchtigkeit muss von innen nach aussen entweichen können. Nur so schützen sie vor Wind und Regen, geben der Haut Luft zum atmen und helfen bei der Wärmeregulierung.

Wie dicht ein Gewebe ist, das erfährt man an Hand der sogenannten Wassersäule. Eine Maßeinheit für Wasserdichtigkeit. Laut der europäischen Norm für Schutzkleidung gegen Regen, spricht man ab einer Wassersäule von 800 mm von „wasserdicht Klasse 2“. Es gibt jedoch Experten, die erst ab einer Wassersäule von 2.000 mm von wasserdicht sprechen. Von extrem hoher Wasserdichtigkeit geht man bei einem Wert von 10.000 mm aus.

Was noch?

Die Nähte der regendichten Jacke sollten gut verschweißt, die Armbündchen eng verschließbar sein. Wichtig ist auch der Reißverschluss. Er sollte gut abdichteten. Entweder die klassische Version mit Abdeckleiste oder ein „technischer Reißverschluss“. Der ist durch seine spezielle Bauweise wasserdicht. Allerdings könnte es sein, dass diese Dichtigkeit durch häufiges Öffnen und Schließen der Jacke etwas durchlässig wird.

Auf die Größe kommt es an

Im Verhältnis zu normaler Oberbekleidung in Großen Größen, fallen Funktionsjacken häufig einen Tick kleiner aus. Gerade bei Damen mit etwas weiblicheren Konturen kann es sein, dass sie eine Konfektionsnummer größer brauchen. Ausführliche Infos und Funktionsjacken in Plus Size gibt es beispielsweise bei Outdoor-Fachhändlern wie outdoor-renner.de

Für all jene, die das Wortspiel in der Headline nicht verstanden haben, hier die Auflösung:

 

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: