Spring 2026: Jimmy Choos Kollektion „Les Fleurs“ ist alles – nur nicht brav

Übergroße, fast surreal wirkende Blüten treffen in der Frühjahrskollektion „Les Fleurs“ auf brutalistische Architektur*. Jimmy Choo spielt mit den Gegensätzen. Romantische Vibes im Kontrast zu urbaner Strenge. Die Kollektion wurde mit Model Kiki Willems vor dem Barbican in London in Szene gesetzt.

– Headerfoto: Future Femine – Modelle aus der Kollektion „Les Fleurs“ von Jimmy Choo –

Inspiriert zu den Designs wurde Kreativdirektorin Sandra Choi von der Musik der US-amerikanischen Soulsängerin Minnie Riperton und der Blütenpracht ihres eigenen Gartens.

„Future Feminine“ ist das übergeordnete Thema der Kollektion. Sandra Choi geht es um eine moderne Form von Weiblichkeit, die sich nicht entscheiden muss zwischen soft oder stark, nicht zwischen elegant oder edgy. Sie darf alles gleichzeitig. Ein Vibe, den man 2026 bei vielen Looks findet. Feminin, aber nicht brav. Blumig, aber nicht verspielt.

Les Fleurs: Die neue Art von Flower Power

„Les Fleurs“ steht für eine Stimmung. Für den Mix aus Zart und Drama, aus Leichtigkeit und Präsenz. Die Blumen auf wirken nicht wie Deko, sondern wie ein großes, fast skulpturales Element. Eine neue florale Welt, die nicht auf klassische Romantik setzt, sondern auf Fashion-Fantasy, mit eher grafischen, kraftvollen Blüten.

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Was macht die Kollektion so relevant für 2026?

Die Bildsprache verbindet gleich mehrere Trends elegant miteinander.

1. Kontraste sind Chic
Der Mix aus weich/hart, clean/opulent, minimal/maximal fühlt sich aktuell besonders modern an. Ein wenig romantisch, aber mit deutlichen Grenzen.

2. Florale Statements feiern ihr Comeback
Blumen sind zurück, aber nicht als verspielte Blumenwiese. Sie sind dominant. Als Statement-Element und ein kraftvolles Symbol.

3. Eleganz wird selbstbewusster
2026 geht es weniger darum schön auszusehen. Es geht um Ausstrahlung. Es geht um eine Silhouette, die nicht angepasst wirkt, sondern bewusst gewählt.

Was hat das mit Plus Size Fashion zu tun?

Gerade bei Curvy Looks ist „Future Feminine“ ein spannender Ansatz, denn es geht nicht darum, sich kleiner zu machen oder sich in Looks zu verstecken. Präsenz ist angesagt.

Jimmy Choo Les Fleurs SPRING 26 ELISA
So trägst du den „Les Fleurs“-Vibe

1. Blüten als Statement & cleanes Basic

Der moderne Weg, florale Elemente zu tragen, ist die Fokussierung auf einen Eyecater. Ein Teil sorgt für Drama, der Rest des Outfits bleibt ruhig.
Zu 3D-Blumen-Tops, Blüten-Applikation oder Accessoires mit Blüten werden High-Waist-Hosen (straight- oder wide-cut) kombiniert. Warum das funktioniert? Der Blick wird bewusst geführt, ganz ohne Muster-Overload.

2. Soft Dress & Strong Shoes

„Future Feminine“ lebt vom Kontrast aus zart und gleichzeitig stark. Fließende Midikleider aus Satin, Chiffon oder Jersey werden mit Statement-Heels oder Chunky Loafers und Boots kombiniert. Dazu eine strukturierte Tasche. Unser Tipp: Midilängen wirken besonders modern, wenn der Schuh „Präsenz“ hat. Das kann eine markante Form sein, wie eine spitze Kappe oder eine Plateausohle, oder auch auffällige Details wie Schnallen oder Nieten. Starke Farbe oder Kontraste, ebenso wie Glanz-Lack, Metallic und Wildleder in kräftigen Tönen.

3. Tailoring & Romance

Ein Blazer verleiht dem floralen Look einen edgy Flair. Blusen und Wickeltops in Blossom-Tönen werden zur Anzugweste oder zum Blazer kombiniert. Dazu Wide-Leg-Pants. Ton-in-Ton in Off-White, Rosé oder Sand wirkt das stilbewusst und wie direkt aus einem Fashion Magazin.

4. Grafische Florals

Klassische Blümchenprints weichen großen, reduzierten, kontrastreichen Blüten. Kleider und Röcke mit XXL-Blumenprint werden mit cleanen Jacken und monochromen Accessoires kombiniert. Warum das so angesagt ist? Große Prints wirken hochwertiger und dominant statt niedlich-verspielt.

5. Glam Minimalismus: eine Farbe, ein Fokus

Monochrome Looks werden mit floralen Highlights kombiniert, wie beispielsweise einer Clutch, einer auffällige Brosche oder Haar-Accessoires. Perfekt ist das fürs Dinner, Events, eine Hochzeitseinladung und alle Tage, an denen du clean gestylt aussehen willst, ohne dich zu verkleiden.

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Wer ist eigentlich Jimmy Choo?

Für viele steht Jimmy Choo synonym für Luxus-Schuhe. Doch hinter dem Namen verbirgt sich eine Fashion-Story. Der Designer Jimmy Choo Yeang Keat wurde 1948 in Malaysia geboren und lernte das Handwerk schon früh in seiner Familie. Er zog nach London und studierte am London College of Fashion. Seine Schuhkreationen wurden schnell bekannt, vor allem für ihre präzise Verarbeitung und die eleganten Looks.

Im Jahr 1996 gegründet wurde Jimmy Choo schnell zu einer der bekanntesten Luxusmarken für Schuhe und Accessoires sowie zum Liebling vieler Stil-Ikonen. Legendär ist die Verbindung zu Prinzessin Diana, die häufig Schuhe aus seinen Kollektionen trug und der Marke international Aufmerksamkeit verschaffte.

*) Brutalistische Architektur ist ein Architekturstil, der vor allem zwischen den 1950er- und 1970er-Jahren populär war. Typisch dafür ist eine sehr massive Optik mit klaren, geometrischen Linien und unbehandelter Sichtbeton. Brutalistisch kommt nicht – wie man meinen könnte – von brutal im Sinne von gewalttätig, sondern vom französischen Begriff „béton brut“, dem rohen Beton.

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