Die Fotokampagne #behindthesmile – ICH BIN MEHR von BodyPositivity-Aktivistin und Fotografin Silvana Denker in Kooperation mit Wundercurves, Plattform für Mode in großen Größen, setzt ein Zeichen gegen Gewichtsdiskriminierung im medizinischen Kontext. Sie erzählt die Geschichte von sieben Frauen, die aufgrund ihres Mehrgewichts medizinische Diskriminierung erfahren haben.
Schluss mit der Diskriminierung von Übergewichtigen! #RespectMySize lautet das Motto einer Awareness- und Anti-Diskriminierungs-Kampagne von Julia und Verena. Die Initiatorinnen sind seit über acht Jahren engagierte Bloggerinnen und Influencerinnen. Ihre realen Namen kennt man kaum, ihre Pseudonyme dafür um so mehr: Julia Kremer alias SchönWild, Instagram: @schoenwild und Verena Prechtl alias TheSkinnyAndTheCurvyOne, Instagram: @ms_wunderbar.
In Deutschland sind zwei Drittel der Männer und über die Hälfte der Frauen übergewichtig. Es gibt also mehr dicke als dünne Menschen in diesem Land. Und doch gibt es tagtäglich unendlich viele Formen der Gewichtsdiskriminierung, die – ha, ha, ha – als kleiner Scherz oder „gut gemeinte Ratschläge“ abgetan werden. Doch diese Worte und Vorurteile gegenüber Übergewichtigen tun weh, verletzen tief im Inneren und haben für viele fatale Folgen. Gerade Frauen werden mit vermeintlichen Schönheitsidealen verglichen und sind häufig Opfer von Fat Shaming.
Keine Selbstdisziplin, zu wenig Bewegung … Wer vom Gewicht und der Körperfülle vom Durchschnitt abweicht, muss mit Vorurteilen und oft auch mit Anfeindungen rechnen. Reaktionen, die über abfällige Blicke hinaus gehen.
Die Tagung „Körper | Bilder | Vorurteile“ am Samstag, dem 10. Oktober 2015, wirft einen kritischen Blick auf bestehende Vorurteile. Projekte werden vorgestellt, die sich für Vielfalt in Bezug auf Körperformen stark machen. Zu Wort kommen Akteure aus der Wissenschaft, Gesundheit, Kunst und Kultur.
