DIY: Ein leckeres Rezept für Granola Törtchen

Verführerisch lecker: Granola-Tartelettes mit fruchtigem Topping

Dein Herz schlägt für all die krossen Granola-Toppings auf Joghurt oder Müsli? Dann wirst du unsere fruchtig-frischen Törtchen lieben. Sie sind herrlich einfach zuzubereiten. Die Früchte sind variabel und können je nach Gusto und Jahreszeit gewählt werden.

Zeit: 1 Stunde
Backzeit: 20 Minuten
Niveau: wirklich ganz einfach

Zutaten für acht Tartelettes

100 g zarte Vollkornhaferflocken
75 g geriebene Haselnüsse
2 EL Chiasamen
2 EL grüne, gehackte Pistazien
100 g weiche Butter
4 EL Honig

Alle Zutaten gleichmäßig miteinander vermengen, anschließend in acht Portionen teilen und in Tartelette-Formen aus Metall (Durchmesser ca. 10 cm) drücken.
Bei 160 Grad ungefähr 20 Minuten backen. Anschließend gut auskühlen lassen.

 

tb

Für die leckere Füllung

2 EL Muscovadozucker
(Ungereinigter, nicht raffinierter Rohrzucker, Anm. d. Red.)
1/2 TL Piment
300 g frische Beeren nach Wahl
200 g Schlagsahne
200 g Joghurt mild (3,5 Prozent)
50 g Zartbitterschokolade

Und so geht die Zubereitung der Leckerei!

Die Sahne steif schlagen. Den Joghurt mit Piment und Muscovado-Zucker verrühren. (Es funktioniert übrigens auch Kokosblütenzucker oder ganz normaler Haushaltszucker.) Die Mischung auf den Tartelettes verteilen, die Früchte und einen Löffel Sahne dazu geben und mit etwas gehobelter Zartbitterschokolade gekonnt garnieren. Voila!

Du weißt nicht was Granola ist?

Der Begriff kommt eigentlich aus Amerika. Übersetzt bedeutet er so viel wie Müsli ähnliches Getreide, wobei es heutzutage eher als Topping denn als Müsli zu verstehen ist. Denn Granola ist sozusagen das „Sahnehäubchen“ auf dem Müsli. Oftmals enthält es zwar ähnliche Zutaten, die aber – und das gibt den ganz besonderen Geschmackskick – im Ofen mit Zucker, Honig, Datteln, Feigen oder auch Bananensüße gebacken werden. Durch das Backen wird Granola knusprig und ist so ein lecker krosses Topping für Joghurt, klassisches Müsli, Smoothies, Eis, oder, oder, oder … Möglichkeiten gibt es viele.

Du kannst Granola im Supermarkt oder Bio-Laden kaufen, allerdings solltest du den Zuckergehalt im Auge behalten. Selbst gebacken hält es im Glas oder in der Dose im Schnitt 14 Tage. Im Tiefkühlfach bis zu zwei Monate. Also, falls es nicht vorher weg geknuspert wurde, versteht sich. 😉

DIY: Tipps für selbst gemachtes Granola

Wenn du die knusprige Leckerei backen möchtest, solltest du ein paar Kleinigkeiten beachten.

  1. Trockenfrüchte karamellisieren beim Backen, heißt, sie können leicht verbrennen. Es ist deshalb wichtig die richtige Backtemperatur zu wählen. Besser mit einer niedrigeren Temperatur starten und erst peu a peu erhöhen.
  2. Frisch aus dem Backofen ist Granola noch nicht crunchy. Der Knuspereffekt kommt erst nach dem Abkühlen.

  3. Mit Agavendicksaft wird Granola  meist nicht so knusprig wie mit Ahornsirup. Allerdings ist Ahornsirup um einiges süßer. Daher vorsicht bei der Dosierung, damit es nicht zu süß wird. Honig ist zwar an sich eine gute Idee, allerdings werden beim Backen die wertvollen Vitamine und Enzyme zerstört. Von daher macht es keinen Sinn Honig zu verwenden.

  4. Backzeiten bei Granola-Rezepten sind nur ein Richtwert. Jeder Backofen hat schließlich seine Eigenheiten. Einen Tick zu heiß oder einen Tick zu lange und schon kann es leicht verbrannt schmecken.

  5. Vorsicht bei zarten Haferflocken, Chiasamen, geschälten Hafsamen oder gepufftem Amaranth. Diese Zutaten sind sehr fein und können beim Backen schnell verbrennen. Besser ist es deshalb, sie erst nach dem Backen dazu zu mischen.

Übrigens!
Die Tortelettes sind ein Rezept aus der Weihenstephaner Backstube. Und hier gibt es weitere leckere Rezepte der PlusPerfekt Redaktion!

 

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