Apropos GedankenZeit

Alle Jahre wieder … Stress statt Harmonie und Vorfreude

Bild: PlusPerfekt.de

Schafft ihr es mal wieder nicht die Adventszeit ruhig und entspannt zu verbringen? Gibt es Stress statt Vorfreude und Harmonie?

Plätzchen backen, dekorieren, Geschenke kaufen, Gäste einladen, Weihnachtskarten verschicken, Geschäftsvorgänge rechtzeitig vor Weihnachten bearbeiten usw. usw. Und dabei „Last Christmas“ hören und zähneknirschend an jene denken, die es schaffen bei Plätzchen, Kerzenschein und Tee ihre Lieben zu verwöhnen. Zugegeben, ein idyllisches Bild, doch im wahren Leben schaut es oft ganz anders aus.

Weihnachten ist wie Urlaub mit Harmoniedruck

An Weihnachten und im Urlaub verbringen Familien und Paare (gefühlt) mehr Zeit miteinander wie sonst im ganzen Jahr. Und Jeder hat Erwartungen an den Anderen. Friede, Freude, Eierkuchen ist angesagt. Bloß kein Streit. Schon das birgt Eskalationspotenital. 🙂 Da ist der Mixer als Überraschung unterm Weihnachtsbaum nur noch das Tüpfelchen auf dem i.

Singles quält in der Weihnachtszeit häufig das Alleinsein. Fröhliche Weihnachtslieder können so schmerzhaft sein, wenn man sich nach einem lieben Menschen sehnt. Es ist schon verrückt. Die einen sehnen sich nach Ruhe, können den weihnachtlichen Verpflichtungen kaum entfliehen, die anderen fühlen sich allein.

Warum mit Gedanken an Traditionen quälen, die sich – aus welchem Grund auch immer – gerade nicht leben lassen oder nicht gelebt werden wollen. Warum nicht mal dem Ganzen entfliehen und die Feiertage für einen Urlaub nutzen? Organisiert eine Party, bei der im Vorfeld die Arbeiten verteilt, alle Vorstellungen und Wünsche klar gesagt werden. Das verhindert falsche Erwartungen und unnötigen Druck. Und warum nicht mal den Familienrahmen aufbrechen und Freunde einladen? Vielleicht verhindert das den obligatorische Familienstreit am ersten Weihnachtsfeiertag und es finden sich neue spannende Gesprächsthemen.

Es lebe der Un-Perfektionismus!

Auch wenn ihr diesen Beitrag bei PlusPerfekt lest, es muss nicht alles perfekt sein. Weder die Geschenke noch das Essen. Versucht die Geschenke schon während des Jahres zu kaufen. Eine Freundin praktiziert das schon seit langem erfolgreich. Ihr vermeidet den Geschenke-Stress im Advent. Verschickt Neujahrsgrüße statt Weihnachtswünsche. Oder – als Tipp fürs nächste Jahr – verschickt Advents- und Weihnachtsgrüße kombiniert zum ersten Advent. Ihr schlagt zwei Fliegen mit einer Klappe und habt so in der Weihnachtszeit einen „Programmpunkt“ weniger.

Lasst es euch gut gehen! Frohe Weihnachten!

 

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