Kollagen als Teil der Hautpflege ist mehr als nur ein Beauty-Trend | Credit: Fleur Kaan for Unsplash

Beauty-Trend Kollagen: Diese 4 Facts solltest du kennen

Kollagen sorgt für elastische, straffe und feste Haut. Nicht nur das, es ist wichtig für unsere Zähne, Knochen, Gelenke und Knorpel. Kollagen ist eines der Strukturproteine, das in unserem Körper für Elastizität und Spannkraft sorgt. Externe Faktoren wie UV-Strahlung, freie Radikale wie Nikotin oder Schadstoffe in der Luft, Alkohol, aber auch zu viel zuckerhaltige Lebensmittel und psychische Belastungen haben negative Einflüsse auf unsere Hautalterung. Doch selbst wenn wir vorbildlich leben und uns nur gesund ernähren, sinkt im Laufe des Lebens die natürliche Kollagenbildung und damit ändert sich auch das jugendlich straffe Aussehen unserer Haut. Um dem entgegenzuwirken, enthalten viele Hautpflege-Produkte Kollagen zur Förderung straffer Haut.

1. Ab wann sinkt der natürliche Kollagenspiegel

Die Hautalterung ist ein sehr individueller Prozess. Bekannt ist jedoch, dass die natürliche Kollagenbildung bereits ab einem Alter von 25 Jahren abnimmt. Wobei Experten davon ausgehen, dass die Haut da noch zu 80 Prozent aus Kollagen besteht. Erst ab dem 30. Lebensjahr sind im Gesicht feine Linien zu erkennen. Ab dem 40. Lebensjahr verliert die Haut meist an Fülle, immer mehr Fältchen werden sichtbar. Ab dem 50. Lebensjahr werden sie definierter und auch tiefer.

Eine deutliche Veränderung ist in den Wechseljahren wahrzunehmen. Mit dem sinkenden Östrogenspiegel kommt es auch zu einem stärkeren Rückgang der körpereigenen Kollagenbildung. Zwischen 50 und 60 Prozent des körpereigenen Kollagens hat die Haut bis dahin verloren. Bis zum 65. Lebensjahr hat die Haut zwischen 60 und 80 Prozent weniger Kollagen. Die natürliche Hautalterung ist deutlich sichtbar und verleiht dem Gesicht sicherlich zusätzlich Charakter.

 

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2. So wirkt Kollagen in Skin Care

Mit der richtigen Hautpflege lassen sich die Folgen des natürlichen Kollagenverlustes mildern. Kollagenhaltige Cremes können dabei unterstützen, die Funktion des körpereigenen Proteins aufrecht zu erhalten oder in Schwung zu bringen, Falten vorzubeugen und zu mildern. So wie Hyaluronsäure kann auch Kollagen Wasser speichern, die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und optisch ein wenig “aufpolstern”. Die Haut bleibt länger straff und das Bindegewebe wird gestärkt. Das gilt auch für die sensible Haut um die Augen, die durch spezielle Kollagen Augencremes unterstützt und gestrafft werden kann.

3. Kollagen ist nicht vegan

Veganer|innen sind jetzt vermutlich enttäuscht, aber Kollagen ist ein körpereigenes Protein, das nur von Menschen oder Tieren gebildet werden kann. Es besteht aus Aminosäureketten. Eine der Aminosäuren ist Glycin, ein Stoff, der Hydrophil (griechisch für Wasser liebend) und damit dafür zuständig ist, die in der Haut enthaltene natürliche Feuchtigkeit zu bewahren.

Sogenannte pflanzliche Kollagenprodukte bestehen beispielsweise aus Vitamin C und speziellen Aminosäuren, die kein Kollagen zuführen, sondern den Organismus dabei unterstützen sollen, körpereigenes Kollagen zu produzieren.

4. Was kannst du für eine jung wirkende Haut tun

Auch wenn es viele nicht mehr hören können: viel Wasser trinken nutzt! Die Zellen werden durch die Flüssigkeit gut durchblutet. Auch Bewegung an der frischen Luft sorgt für Sauerstoff im Blut und ist damit ein natürlicher Booster für die Zellerneuerung. Wichtig für die Zellerneuerung ist zudem ausreichend Schlaf. Unser Ernährungscoach Sarah Tardy empfiehlt möglichst buntes Essen, also viel Gemüse und Obst, aber auch Nüsse und Haferflocken, die durch die zahlreichen Nährstoffe die Durchblutung, Zellerneuerung und die Erneuerung von Kollagen unterstützen.

Wichtig: Rauchen ist schlecht für die Durchblutung der Haut! Gleiches gilt für ausgedehnte Sonnenbäder. Deshalb die Tagespflege mit Lichtschutzfaktor oder Sonnencreme benutzen. Die Haut immer vor dem zu Bett gehen, reinigen und eine Pflege auftragen. Retinol und Vitamin C können die körpereigene Kollagenproduktion anregen und dabei unterstützen Fältchen zu glätten.

Header Foto-Credit: Fleur Kaan for Unsplash

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