Ein Cafe eröffnen, der Traum von vielen ... | Credit: Tyler Nix for Unsplash

Der Traum vom eigenen Café: 3 Basis-Tipps für Gründer|innen

Der Duft von Café. Leckerer Kuchen. Ein stimmungsvolles Ambiente. Träumst du auch davon eines Tages dein eigenes Café zu eröffnen? Für viele ist eine Existenzgründung im Gastrobereich ein verlockender Weg zum Einstieg in die Selbständigkeit. Doch mit der Eröffnung allein ist es nicht getan. Viele Gründer|innen stellen schnell schmerzlich fest, dass die Planung nicht ausreichend war, die Lage nicht perfekt, sich das Geschäftskonzept langfristig nicht rentieren wird. Die Folge: Schon wenige Monate nach der Eröffnung werden viele Cafés wieder geschlossen, manchmal erst gar nicht eröffnet. Damit dir das nicht passiert, haben wir drei Basis-Tipps, die du auf jeden Fall beachten solltest, wenn du damit liebäugelst ein Café zu eröffnen. 

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1. Bürokratische Hürden

Welche Auflagen und Gesetze gilt es zu beachten, wenn du ein Café eröffnen willst? Du arbeitest schließlich mit Lebensmitteln. Welche Genehmigungen sind erforderlich? Darfst du Omas Kuchen verkaufen oder brauchst du eine Konditor|in? Viele scheitern, weil sie den Behördendschungel unterschätzen oder schlichtweg damit überfordert sind. Doch in der Gastronomie gibt es strenge Vorschriften, Auflagen und Genehmigungen, um die man sich rechtzeitig vor Eröffnung kümmern muss. Es heißt also ausreichend Zeit in die Vorbereitung einplanen. Fehler und Unachtsamkeiten können ein schnelles Ende der noch jungen Selbstständigkeit bedeuten und es können unnötige Kosten entstehen. Deshalb besser im Vorfeld ausführlich informieren und sich evtl. professionelle Hilfe zu suchen, beispielsweise bei der für die Region zuständigen Handwerkskammer.

2. Die Einrichtung

Das Ambiente eines Café ist enorm wichtig. Die Gäste möchten eine Auszeit, sich entspannen und wohlfühlen. Natürlich spielt da die Einrichtung eine wichtige Rolle und viele Gründer|innen stürzen sich mit Leidenschaft darauf. Doch sie machen den Fehler, dass sie zu viel wollen, sich die ausgefallenste Ausstattung zulegen, die dann zwar oft stimmungsvoll, allerdings nicht immer für den Gastrobereich funktional und vor allem auch häufig sehr teuer ist.

Neben dem Preis ist es wichtig, wie gut sich das Mobiliar reinigen lässt und wie sicher es ist. Naturbelassene Holztische könnten ein Problem werden, auch wenn sie optisch besser zum Gesamtkonzept passen. In der gastronomischen Inneneinrichtung gibt es Spezialisten, die eine enorme Auswahl an verschiedensten Möbelstücken haben, so dass sich in der Regel eine optisch passende Alternative findet, die sich gut für ein Café eignet.

tb

3. Die Finanzen

Häufig wird die Gründung eines Cafés – zumindest teilweise – von einer Bank finanziert. Doch auch wenn deine Finanzierung steht, ist es wichtig, über genügend Eigenkapital zu verfügen. Es ist gut möglich, dass du bereits starten willst, noch bevor die Bank den Betrag vollständig ausgezahlt hat. Fehlt dann das Geld um die Rechnungen für Renovierungsarbeiten oder Anschaffungen zu bezahlen, kommt schnell Ärger und unnötiger Stress auf dich zu. Außerdem kommen fast immer mehr Ausgaben zusammen, als anfangs eingeplant wurden. Das ist eine alte Weisheit. Wer hier noch etwas Eigenkapital als Rücklage hat, kann die Kosten besser auffangen und vermutlich auch deutlich besser schlafen.

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