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Öko-Test: Make-up mit bedenklichen Inhaltsstoffen

Credit: Öko-Test

Am besten bei Make-up zu Naturkosmetik greifen. So der Rat von ÖKO-TEST. Für die April-Ausgabe wurden 20 Flüssig-Make-ups getestet. Fast alle konventionellen Produkte stecken voller Schadstoffe.

Laut Öko-Test ist die Liste an bedenklichen Inhaltsstoffen bei fast allen konventionellen Flüssig-Make-ups lang: Vier der getesteten Produkte enthalten Duftkomponenten wie künstlichen Moschusduft. Er reichert sich im menschlichen Fettgewebe an und wird verdächtigt Leberschäden zu verursachen. In einigen Marken steckt der Duftstoff Lilial. Im Tierversuch hat er sich als fortpflanzungsgefährdend erwiesen.

In zwölf der 13 konventionellen Produkten fand man im Test PEG/PEG-Derivate. Durch sie können andere Schadstoffe unter Umständen leichter die Hautbarriere passieren. Zudem erhielten manche Make-ups die Konservierungsstoffe Propyl- und Butylparaben oder bestimmte chemische UV-Filter, die den körpereigenen Hormonhaushalt stören können.

Silikonöle sind ein weiteres Thema. Sie sorgen dafür sorgen, dass sich das Make-up gleichmäßig verteilen lässt und möglichst lange auf der Haut haftet. Sie stören jedoch auch das empfindliche Hautgleichgewicht. ÖKO-TEST rät deshalb Produkte mit natürlichen Ölen und Wachsen zu verwenden. Diese sind in Naturkosmetik enthalten. Die getesteten zertifizierten Make-ups enthielten keine anderen bedenklichen Inhaltsstoffe. Sie schnitten alle mit der Bestnote „sehr gut“ ab.

Die April-Ausgabe gibt es seit dem 30. März im Zeitschriftenhandel.

Öko-Test-Beiträge zu Diät-Shakes, Deos mit Aluminiumsalzen und Superfoods.

 

 

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