Schwimmen bedeutet für viele Ausspannen & Entspannen

Schwimmst du schon oder meditierst du noch?

Schwimmen stärkt die Gesundheit, das Wohlbefinden. Und … es hilft beim Aus- und Entspannen. Schwimmen kann sogar süchtig machen. Das schwerelose Gleiten durch das Wasser verleiht ein Gefühl der Leichtigkeit und Beweglichkeit.

Schwimmen gilt als eine der gesündesten Sportarten: Es bringt das gesamte Herz-Kreislauf-System in Schwung und trainiert den Herzmuskel. Regelmäßiges, moderates Training kann den Cholesterinspiegel und die Risiken für Diabetes und Arteriosklerose senken. Außerdem wird die Muskelkraft trainiert. Vom vermehrten Kalorienverbrauch wollen wir erst gar nicht sprechen. Schwimmen stärkt das Immunsystem und wirkt sich günstig auf chronische Krankheiten wie beispielsweise Bluthochdruck aus. Es nimmt die Körperlast von Rücken und Gelenken. Man fühlt sich schwerelos und kann wunderbar entspannen.

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Auf die richtige Technik kommt es an

Gesundes Schwimmen setzt die richtige Technik voraus – insbesondere, wenn orthopädische Probleme vorliegen. So kann falsches Brustschwimmen mit krampfhaft nach hinten gestrecktem Kopf die Halswirbelsäule zusätzlich belasten. Auch mit falscher Rückenschwimm-Technik – zum Beispiel mit dem Kinn auf der Brust – hilft man der Wirbelsäule nicht. Bei orthopädischen Problemen besser vorher mit dem Arzt besprechen, welche Schwimmtechnik oder welches Training im Wasser für dich am besten ist. Jeder Schwimmstil hat seine Vorteile. Du kannst dich also ruhig für den Stil entscheiden, der dir leicht fällt und am meisten Spaß macht. Aqua Jogging könnte auch eine Alternative sein.

In der Ruhe liegt die Kraft

Schwimmstil und Tempo bestimmst du selbst. Bloß nicht von den hektisch sich durchs Wasser pflügenden Schwimmern einschüchtern lassen. Schneller ist nicht unbedingt richtig oder besser. Übrigens kann man auch im kühlen Nass ins Schwitzen kommen. Denn auch wenn einen das Wasser weitgehend trägt, so leistet es doch erheblichen Widerstand.

Wenn du schon länger keinen Sport mehr getrieben hast, dann solltest du beachten, dass es nicht auf Schnelligkeit, sondern auf Regelmäßigkeit und Ausdauer ankommt. Es geht schließlich nicht darum sportliche Höchstleistungen zu erbringen. Wir wollen etwas für unser Wohlbefinden tun . 😉 Tempo und Strecke kannst du peu a peu steigern.

Schwerelos durchs Wasser gleiten und dabei entspannen ...
Schwerelos… PlusPerfekt.de

Kenne ich aus eigener Erfahrung …

Wasser im Ohr ist für viele Schwimmer ein Problem. Egal ob im Freibad, im See oder im Meer. Viele sind empfindlich bei kühlen Wassertemperaturen und spüren das als Schmerz im Ohr. Zudem kann es zu Entzündungen des äußeren Gehörganges führen, wenn das Wasser nach dem Schwimmen nicht wieder aus den Ohren abfließt. Auf einem Bein hüpfen und dabei den Kopf in diese Richtung neigen, kann schnell für Abhilfe sorgen. Es gibt aber auch speziell geformte Ohrstöpsel, die die Ohren schützen, oder beispielsweise alkoholhaltige Ohrentropfen die nach dem Schwimmen oder Tauchen angewandt werden. Hier aber am besten erstmal mit dem Arzt oder Apotheker sprechen.

Chlor im Wasser kann, ebenso wie salzhaltiges Meerwasser, die Augen reizen. Hier schützt eine Schwimmbrille. Mittlerweile gibt es viele bequeme Modelle, die zudem auch noch stylisch aussehen. Alternativ kannst du auch mal ein anderes Schwimmbad testen. Nicht alle Bäder fügen dem Wasser gleich viel Chlor zu.

So findest du die für dich richtige Technik

Rückenschwimmen
Das Sitzen im Alltag belastet den Rücken. Rückenschwimmen entlastet die Wirbelsäule. Es macht sie beweglich und stärkt die Rückenmuskulatur. Kopf und Nacken werden dabei vom Wasser getragen.

Brustschwimmen
Ein optimales Training für Brust-, Arm- und Schultermuskeln. Du solltest möglichst waagerecht im Wasser liegen und den Kopf nur zum Atmen aus dem Wasser heben (und das im Idealfall auch nicht vergessen ;-)). Hält man den Kopf beim Schwimmen über Wasser, kann sich die Nackenmuskulatur verspannen. Und das wollen wir ja nicht.

Kraulschwimmen
erfordert am meisten Kraft, Ausdauer und Kondition. Es stärkt und fordert vor allem die Armmuskulatur, die den größten Anteil an der Fortbewegung leistet.

Anfänger und Eingerostete  sollten zwei Schwimmstile kombinieren. Schwimmt eine Bahn Brust, dann eine Bahn Rücken usw.

tb

Mein Tipp

Achte beim Schwimmen nicht auf die Zeit und zähle nicht die Bahnen. Wie soll man abschalten, wenn man ständig überlegt, ob man gerade die 6. oder 7, die 10. oder 12. Bahn schwimmt? Leg ruhig Pausen ein und schwimm erst dann weiter, wenn du dich wieder fit genug fühlst.

Und jetzt ab ins kühle Nass!

Ein ♥liches Dankeschön an das Freibad Zellingen!

 

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Quelle: obx-Medizintechnik

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