Credits: Drachenhaus Verlag

Tag der Workaholics – Damit die Arbeit nicht zur Sucht wird

Am 5. Juli ist Workaholic-Tag. Höchste Zeit, dass du dir Gedanken darüber machst, ob deine Arbeit wirklich dein ganzes Leben bestimmen sollte. Hand aufs Herz! Arbeitest du, um zu leben oder lebst du, um zu arbeiten?

Du bist ja ein Workaholic, das haben sicherlich viele schon gehört. Und es spricht ja auch nichts dagegen mit Leidenschaft, Ehrgeiz und Engagement in seinem Beruf aufzugehen. Doch wie bei vielen Dingen macht auch hier die Dosis das Gift, um mal in den Worten von Paracelsus zu sprechen. Doch woran erkennst du, ob du Gefahr läufst ein Workaholic zu werden oder vielleicht schon einer zu sein?

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3 Anzeichen, die dich stutzig machen sollten

Du sprichst immer von deinem Job!
Es ist egal, ob du mit deinen Freunden unterwegs bist oder eine Weiterbildung besuchst. Kaum entsteht eine Gesprächspause, fängst du an von deiner Arbeit, deinen Projekten zu sprechen. Und im Gegenzug langweilt es dich, wenn sich das Gespräch nicht um deine Projekte, deinen Arbeitsplatz dreht.

Du vernachlässigst dein Privatleben!
Check doch mal kritisch deine Wohnung. Wie schaut es da aus? Aufgeräumt oder stapelt sich etwa das Geschirr? Ist der Kühlschrank mal wieder leer, weil du nicht eingekauft hast? Wie schaut es mit Familie und Freunden aus? Triffst du dich noch regelmäßig oder ist es dir lästig, deine Zeit mit ihnen zu „vergeuden“? Das kann zwar alles ganz harmlos sein, weil du einfach gerade nicht in der Stimmung bist, es könnte aber auch sein, dass sich deine Prioritäten schon verschoben haben und du deine Arbeit vor dein Privatleben stellst.

Du kannst nicht delegieren!
Workaholics fällt es meist schwer Verantwortung oder Aufgaben abzugeben. Teils fürchten sie die Kontrolle über die Arbeit zu verlieren oder sie denken, sie können es eh besser. Oft neigen sie zum Perfektionismus und meinen alles nochmal kontrollieren zu müssen.

Dreimal Ja? Dann solltest du mal in aller Ruhe über dieses Ergebnis nachdenken und vielleicht mit einer Person deines Vertrauens darüber sprechen. Freunde sind manchmal bessere Beobachter als man selbst. Hol dir Unterstützung oder auch neutrale Hilfe. Sowohl eine Selbsthilfegruppe als auch eine Psychotherapie können ein guter Weg sein.

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Auf die Work-Life-Balance kommt es an

Auch wenn bei dir diese Indizien nicht zutreffen, eine ausgewogene „Work-Life-Balance“ ist wichtig. Achte auf feste Auszeiten in denen das Handy unbeachtet und der Bildschirm aus bleibt. Am besten ist es diese Zeiten regelrecht einzuplanen. Nimm dir bewusst Zeit für Familie, Freunde und deine Hobbys. Wie wäre es mit einem Waldbaden oder einem Picknick in freier Natur, ein Cafe mit einer guten Freundin, ein gutes Buch lesen, sich mal ein Stündchen auf den Liegestuhl legen und den Vögeln lauschen … Möglichkeiten gibt es gar viele. Heute ist der Tag, um sie in die Tat umzusetzen.

Apropos Buch

Credits: Drachenhaus Verlag
Buchtipp „Auf der Suche nach Wang Wei“

Der Erzähler, Publizist, Reiseschriftsteller und Redakteur Frank Quilitzschs unterhält auf spannende Art und Weise mit seinem Reisebericht „Auf der Suche nach Wang Wei“. Zum Abschalten eine kleine Gedankenentführung nach China. Erschienen im Drachenhaus Verlag. Hier gibt es übrigens eine Leseprobe!