Die Kunst der Selbstfürsorge: 7 Tipps für den Alltag | Credit: Laura Tancredi via Pexels

Die Kunst der Selbstfürsorge: 7 Tipps für den Alltag

Spätestens seit der Corona-Pandemie kommt keiner mehr an dem Begriff Selbstfürsorge vorbei. Aber was genau bedeutet Selbstfürsorge und wie können wir davon profitieren?

Was ist Selbstfürsorge?

Selbstfürsorge bezieht sich auf Handlungen und Aktivitäten, die wir bewusst durchführen, um unsere physische, emotionale und geistige Gesundheit zu pflegen. Es geht nicht nur darum, sich selbst auch mal zu verwöhnen, sondern auf unsere grundlegenden Bedürfnisse zu achten und eine gesunde Work-Life-Balance zu finden.

In einer Gesellschaft, die einen bestimmten Körpertyp, ein bestimmtes Aussehen idealisiert, fällt es vielen ausserhalb dieser vermeintlichen Norm schwer, Selbstliebe und Selbstakzeptanz zu kultivieren. Doch gerade das macht Selbstfürsorge so wichtig. Es geht darum, sich selbst genau so zu akzeptieren, wie man ist, und sich bewusst zu machen, dass jeder Mensch es verdient, sich gut zu fühlen und sich gut um sich selbst zu kümmern.

Sieben Selbstfürsorgetipps für den Alltag

Selbstfürsorge ist eine individuelle Angelegenheit und was für den einen funktioniert, muss nicht zwangsläufig auch für eine andere Person praktikabel sein. Deshalb ein paar allgemeine Selbstfürsorgetipps, die Neueinsteigern hilfreich sein können.

#1. Achtsamkeit

Achtsamkeit hilft dabei, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren statt sich auf Vergangenes oder eine ungewisse Zukunft zu fixieren. Am besten mit ein paar einfachen Achtsamkeitsübungen wie “Stilles Sitzen”, “Gehmeditation” oder “gedanklichem Fotografieren” beginnen und in sich hinein hören, ob es einem hilfreich ist und je nach Bedarf die Übungen anpassen.

#2. Ein Selbstfürsorge-Tagebuch

Ein nützliches Tool für mehr Selbstfürsorge ist das Führen eines Selbstfürsorge-Tagebuchs. Gedanken, Gefühle und Selbstfürsorge-Aktivitäten werden festgehalten, um sich der eigenen Bedürfnisse bewusster zu werden und Muster im Wohlbefinden zu erkennen. Wem ein klassisches Tagebuch zu oldschool ist, kann ein digitales in Form eines PDF-Dokuments führen. Mit Adobe Acrobat-Tools können Notizen fixiert, wichtige Abschnitte hervorgehoben und sogar Hyperlinks zu hilfreichen Websites eingefügt werden. Mal ganz abgesehen vom Kennwortschutz – moderne Technologie, die dabei hilft, die doch sehr privaten Notizen vor neugierigen Blicken zu schützen.

 

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#3. Positive Affirmationen

Affirmationen sind meist kurze Sätze, die dabei helfen können unser Selbstbild zu stärken. Durch das Aussprechen oder das reine Denken von Affirmationen sollen entmutigende Gefühle durch positive ersetzt werden. Affirmationen können dabei unterstützen negative Gedankenmuster zu durchbrechen und ein positives Selbstbild zu fördern. “Ich bin genug, genau so wie ich bin” oder “Mein Körper verdient Liebe und Fürsorge” sind Beispielsätze, die man im Selbstfürsorge-Tagebuch notieren und sich immer wieder vorsagen kann.

#4. Ernährung

Wie bei so vielen Dingen, ist auch bei Selbstfürsorge eine ausgewogene Ernährung ein wesentlicher Aspekt. Es geht nicht darum irgendwelche Diäten oder Ernährungsumstellungen umzusetzen. Vielmehr steht Nahrung als eine Form der Selbstpflege im Fokus. Es gilt die Lebensmittel zu erkennen und auszuwählen, die uns und unserem Körper gut tun.

#5. Soziale Interaktionen

Es ist wichtig Zeit mit Menschen verbringen, die positiv beeinflussen und bei denen man sich geliebt und akzeptiert fühlt. Und zwar genau so wie man ist. Social Media Profile, deren Posts mental Stress aufbauen sollte man entfolgen. Besser sind Influencer mit positiven und authentischen Messages. Communities – gerne auch online – können ideal sein, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.

#6. Kreativität

Ein oft übersehener Aspekt der Selbstfürsorge sind kreative Tätigkeiten. Ob zeichnen oder malen, Gedichte schreiben oder musizieren – all diese kreativen Aktivitäten helfen dabei sich zu finden, sich mit sich selbst zu verbinden und sich auszudrücken.

tb

#7. Bewegung und Spaß

Sich in seinem Körper wohl fühlen und sich bewegen, weil es Spaß macht und sich gut anfühlt, das ist das Ziel. Dazu ist es wichtig Bewegungsformen oder Sportarten zu finden, die Freude bereiten. Tanzen zur Lieblingsmusik, spazieren gehen im Wald oder in einem nahegelegenen Park, Entspannungsübungen, Yoga oder Pilates.

Jede dieser Aktivitäten kann helfen, sich mit seinem Körper zu verbinden und das Bewusstsein für den eigenen Körper zu stärken. Sie helfen Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern. Letztendlich ist jede Bewegung, die Freude bereitet, ein kraftvolles Werkzeug der Selbstfürsorge-Routine und kann eine transformative Wirkung auf die eigene Wahrnehmung des Körpers haben.

Selbstliebe ist keine Einbahnstraße

Selbstfürsorge ist für alle wichtig. Hier gibt es keine Ausnahme. Mit den richtigen Techniken lernt man sich selbst so zu lieben und zu akzeptieren, wie man ist. An manchen Tagen mehr, an manchen Tage weniger. In jedem Fall verbessert sich langfristig die Lebensqualität. Wichtig ist herauszufinden, was für einen selbst am besten funktioniert. Am besten klein anfangen und nach und nach weitere Praktiken in den Alltag integrieren. Dabei auf sich selbst aufpassen und sich daran erinnern, dass man es wert ist, sich um sich selbst zu kümmern.

 

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