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Pirelli-Kalender 2017: Vom Erotik-Kalender zum emotionalen Gesellschaftskritiker

Credits: Peter Lindbergh I Pirelli

„Die perfekte Schönheit, die von der Gesellschaft zum Ideal erhoben wird, ist unerreichbar. Als Künstler trage ich die Verantwortung, die Frauen vom Bild der ewigen Jugendlichkeit und Perfektion zu befreien.“ Peter Lindbergh, Fotograf

In Paris wurde letzte Woche der Pirelli Kalender 2017 von Peter Lindbergh präsentiert. Lindbergh ist einer der international renommiertesten Fotografen und der einzige, der den Pirelli Kalender drei Mal gestaltet hat. Lindbergh möchte in einer Zeit, in der die Frauen in den Medien und allgemein als Abbild von Perfektion und Schönheit gelten, daran erinnern, dass es noch eine andere, wirklichere und authentischere Art der Schönheit gibt, die nicht von der Werbung oder anderem manipuliert wird. „Eine Schönheit, die Individualität und den Mut, man selbst zu sein sowie Empfindsamkeit zum Ausdruck bringt,“ so Lindbergh.

Seine Interpretation des Pirelli-Kalenders trägt den Titel „Emotional“. Es soll kein Kalender der perfekten Körper sein. Vielmehr ein Kalender der Empfindsamkeit und der Gefühle, der die Seelen der abgelichteten Personen freilegt und sie dadurch nackter darstellt als in Nacktaufnahmen.

Ein wundervoller Ansatz, der unserer Meinung nach nicht nur graues Haar, Lach- und Altersfältchen sondern auch Cellulite, Dehnungsstreifen und eine plusperfekte Figur einschließt.

Wir freuen uns auf eure Meinungen und Gedanken dazu!

 

 

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