Gut zu wissen Kleine Stoffkunde

Tradition neu interpretiert: Glencheck im Fashion-Check

Credits: Esprit

Wer kennt nicht den Kultfilm Highlander? Gedreht im schottischen Hochland, inmitten mystischer Moor- und faszinierender Heidelandschaften, baumloser Berge und tiefen Seen. Die Heimat vieler schottischer Whiskys-Destillerien und Trendsetter in Sachen Traditionsmuster. Denn aus Schottland stammt das Trend-Muster dieser Saison: Der Glencheck. Ein Design, das früher nur dem schottischen Adel vorbehalten war und auch heute noch einen Hauch maskuliner Ausstrahlung hat.

Die Queen als Trendsetter

Das Wort Glencheck setzt sich übrigens zusammen aus den Silben „glen“ (Tal) und „check“ (Karo). Vom Ursprung her besteht das Muster aus einem verschiedenfarbigen Karomuster, das sich auf dem Stoff wiederholt. Die einzelnen Karofelder sind dabei deutlich zu erkennen. Stoffe mit
Glencheck-Muster können gewebt, gestrickt oder auch nur bedruckt sein und unterscheiden sich schon alleine durch die Art der Herstellung massiv im Preis.

Eine der bekanntesten Schottenmuster-Trägerinnen ist Queen Elisabeth, Königin von Großbritannien. Spontan bringt man sie mit Jagdbekleidung oder Kostümen mit Glencheck-Muster in Verbindung. Viele Jahre galt das Traditionsmuster als altomodisch und bieder. In den 70er Jahren wurde es jedoch von den Punks entdeckt, neu interpretiert und damit ein
Revival eingeläutet.

Fashion-Trend Glencheck

Credits: SheegoGlencheck ist ein Must-have und wird von den Labels gekonnt gemixt: Bei Esprit zieren Blumen-Stickereien Mäntel oder Jacken, Sheego kombiniert Karo-Leggings mit breiten Athleisure-Streifen und Manon Baptiste packt zum Schottenmuster rüschige Volantärmel.

Outfits mit Karo sind auf jeden Fall ein Hingucker. Wer es eher dezenter mag sollte mit unifarbener Kleidung kombinieren. Elegant wird das sportliche Muster durch die Kombination mit Feinstrick oder zarter Seide. Mit Jeans oder Leder bekommt es einen rockigen Touch. Fashionistas setzen noch eins drauf. Sie kombinieren verschiedene Karomuster und Farben miteinander. Auch hier gilt: Erlaubt ist was gefällt und weniger muss nicht immer mehr sein. Glen-Check it out!

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