Jessamyn Stanley im Reimagine Sport Clip von Adidas | Screenshot Youtube

Gegen Stereotype im Sport: Adidas zeigt die Vielfalt der Frauen

Mehr Sport, weniger Stress, gesundes Essen. Alles gute Vorsätze fürs neue Jahr, die bei vielen schon Anfang Februar wieder Bord geworfen werden.

Damit es zumindest nicht an der Sport-Motivation scheitert, geht der Sportartikler Adidas mit der Kampagne „Reimagine Sport“ neue Wege. Die motivierende Kampagne verabschiedet sich von gängigen Klischees und zeigt die Vielfalt sportlicher Frauen. Losgelöst von der Körperkontur will der Spot alle Frauen dazu motivieren, die Athletin in sich zu entdecken, Spaß zu haben und Sport immer wieder neu für sich zu definieren.

Sieben Sportlerinnen in Yoga-, Fitness- und Laufklamotten sind im Werbespot zu sehen. Darunter Mikaela Shiffrin, eine professionelle Skirennläuferin, Denise Schindler, eine Radfahrerin mit Handicap und die US-Amerikanerin Jessamyn Stanley (im Bild). Sie ist Yoga Lehrerin, Body-Positivity-Aktivistin, Autorin und veröffentlicht Podcasts. Studiert hat sie Kunstmanagement. Erst seit 2011 praktiziert sie Yoga.

„Ich will auf jeden Fall authentisch sein, weil ich so anderen dabei helfen kann, es auch zu sein.“ Jessamyn Stanley

In den gängigen Yogastudios fühlte sie sich nicht wohl und wäre am liebsten unsichtbar gewesen. Sie wird zur Autodidaktin, übt mit Internet-Kursen und Yoga-Zeitschriften in ihrer eigenen Wohnung. Ihr Wohnzimmer wird zum Lieblings-Yogastudio. Yoga Lehrerin zu werden, war eigentlich nicht ihr Ziel, doch mittlerweile wird sie als Frontfrau der amerikanischen Yogaszene bezeichnet.

Adidas Women bewirbt mit der globalen Kampagne die Reimagine-Sportkollektionen (Werbung). Sie vereinen Performance- und Streetwear. Die Artikel sind von Größe XXS (26) bis Übergröße 4X (Größe 58/60) erhältlich.

Übrigens ist Adidas nicht der erste Sportartikler, der dem Zeitgeist folgt und seine Werbung diverser gestaltet. Bereits im Juni hatte Nike mit der Präsentation seiner Plus-Size-Sport-Kollektion im Londoner Flagshipstore für – nicht nur positive – Aufregung gesorgt.