Swimwear für Curvys | Designt von Lydia Maurer | Credits: Phylyda | Fotografiert von Julia Marie Werner

Bikini oder Badeanzug? Mit diesen Experten-Tipps findest du die richtige Swimwear

Kann ich einen Bikini tragen oder ist das zu gewagt? Steht mir ein Monokini oder sollte es doch besser ein Badeanzug sein? Frauen sind sich oft unsicher welche Schnittführung und welches Modell sie bei Bademode wählen sollen. PlusPerfekt sprach mit Lydia Maurer, Designerin für größenübergreifende Swimwear und Inhaberin von Phylyda. Sie kennt die Fragen, die Frauen quälen nur zu gut und hat die ultimativen Tipps, welche Modelle für welche Figur am besten geeignet und woran frau erkennt, dass Passform und Größe richtig sind.

„Bei der Modell-Auswahl gibt es ein paar Guidelines aber, wie alles sein sollte ist individuell verschieden und ultimativ dem persönlichen Geschmack überlassen.“

Lydia Maurer | Credits: Phylyda
Lydia Maurer | Founder des Bademoden-Labels Phylyda

1. Wichtig bei Bikini-Tops

Suche dir ein Top, das nicht ständig verrutscht, sprich: in dem du dich ständig unwohl fühlst und herum zupfen musst.

Es gibt keine Regeln, wie zum Beispiel, dass man ab einer bestimmten Cup-Größe oder ab einem bestimmten Alter, Bügel bevorzugen sollte. Wie ich in den letzten Jahren gelernt habe, ist die Vorliebe für oder gegen Bügel komplett individuell und deswegen bauen wir auch unser Sortiment stetig aus.

Für Frauen, die mehr Halt wünschen ist es eine wichtige Sache auf die Festigkeit des Stoffes zu achten, sprich auf einen Stoff mit einem hohen Elasthan-Anteil. Hier ist auch die Qualität der Träger wichtig. Also Träger, die fest mit Gummi verarbeitet sind und idealerweise auch regulierbar sind.

Ab einem C/D Cup, sollte ein Top nicht mehr hinter dem Nacken gebunden, sondern über die Schultern getragen werden. Außerdem sind Rückenverschlüsse wichtig. Diese sollten in diesem Fall verstellbar sein.

2. Faustregeln für Bikini-Bottoms

Die Hüfte ist der Mittelpunkt unseres Körpers und die verschiedenen Taillen-Linien helfen uns, diese richtig zu betonen. Bei einem kurvigen Rumpf wird eine Taillenhose empfohlen, bei einem athletischen, un-kurvigen Rumpf ist eine Hüfthose besser.

Credits: Julia Marie Werner
Swimwear von Phylyda, designt von Lydia Maurer, fotografiert von Julia Marie Werner.

3. Tipps für Badeanzüge

Wir sehen sie mehr und mehr in der Presse und auf den sozialen Medien. Hier sollten folgende Punkte beachtet werden: Bei größeren Cup-Größen darauf achten, dass, wenn der Badeanzug nicht in Cup-Größen erhältlich ist, mindestens eine Naht unter der Brust sitzt, um eine leichte Definition sowie etwas natürlichen Halt zu geben. Die Träger sollten regulierbar sein, um den Sitz der Cups zu optimieren.

Bei einem längeren Oberkörper ist ein geraffter oder an den Seiten verstellbarer Badeanzug ein Segen. Hier muss natürlich auch auf die Position der Cups geachtet werden.

4. Die richtige Größe

Egal welche Art Swimwear, es ist ein Mythos, dass man Bademode eine Konfektionsgröße kleiner kaufen sollte, weil sie sich im Wasser ausdehnt. Gute Stoffe haben beständige Lycra Fasern, die nicht so rasch brechen und dadurch den Stoff ausleiern. Es ist wichtig, dass der Badeanzug gut anliegt und weder von der Haut absteht, noch einschneidet.

5. Auf die Pflege kommt es an

Wenn du deinen Badeanzug gefunden hast, gilt es darauf zu achten, dass er so lange wie möglich schön bleibt. Es ist wichtig dein Lieblingsteil nicht länger als eine Stunde nass aufzubewahren und nie in der Maschine zu waschen. Eine lauwarme Handwäsche mit Handwäscheseife ist empfohlen. Danach einfach im Liegen trocknen lassen.

Fotografiert von Julia Marie Werner.

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